Bei der thermischen Verwertung von Abfällen entstehen neben den üblichen Verbrennungsgasen aggressive Gase, Metalldämpfe und Stäube, die durch die Verbrennungsführung und die dem Kessel nach-geschalteten Abgasreinigungs-Vorrichtungen weitestgehend entfernt werden. Ein Teil dieser Stoffe belegt jedoch die Heizflächen der Verbrennungsanlagen und behindert somit die Wärmenutzung und kann sogar zu Verlegungen des Rauchgasweges führen. Zusätzlich wirken die Dämpfe von Alkalisalzen und Metallen durch Kühlung und Kondensation in den Belägen als Kleber. Während des Betriebes wird ein flexibler Spezialschlauch mit einer Düsenlanze in den Kessel eingefahren. Diese Düsenlanze reinigt mit Wasser die Heizflächen der Strahlungszüge in Abfallverbrennungsanlagen. Somit wird die Wärmenutzung der Rauchgase in den zugehörigen Temperaturbereichen des Kessels sichergestellt.
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